Public Speaking Vorbereitung – So begeisterst du dein Publikum!

ZUSAMMENFASSUNG

Beim Public Speaking stehst du im Mittelpunkt und die Aufmerksamkeit ist komplett auf dich gerichtet. Alle schauen dir zu und erwarten eine 1A Performance von dir. Fühlst du dich unwohl, sobald du auf der Bühne stehst?

Lampenfieber ist ein interessantes Phänomen und besteht schon seit Tausenden von Jahren, lange bevor es überhaupt Vorträge gegeben hat. Die Botenstoffe, die vor einem Auftritt ins Blut entsendet werden, sorgen dafür, dass der Organismus auf Flucht oder Kampf vorbereitet wird. Komischerweise lässt dich diese Nervosität eher erstarren und macht dich sprachlos. Wie kann man dieses Gefühl umgehen?

Ich habe bereits Vorträge vor mehreren Hundert Leuten gehalten und berichte dir nun von meinen Erfahrungen. Du erhältst spannende Einblicke in meine Vorbereitungen und meine Learnings.

Ich verrate dir, wie du eine Präsentation vorbereitest, welche Techniken es gibt, um Nervosität zu dämmen und wie du das Publikum für dich gewinnst!


Die Vorbereitung vor der Vorbereitung

Bevor du deinen Vortrag strukturierst und planst, solltest du erst einmal wissen, wie man überhaupt Reden vor einem Publikum hält! Ca. 60 % der Kommunikation ist nonverbal. Daher ist es ganz wichtig schon vorab zu wissen, wie du auftreten solltest.

Sehr inspirierende Vorträge gibt es auf Ted. Von den Ted-Talks kann man in Sachen Körpersprache wirklich einiges Lernen. Erfolgreiche Persönlichkeiten wie Bill Gates, Ray Dalio, oder Tim Ferris sind beispielhaft für die gelungene Anwendung von Vortrags- und Präsentationstechniken.

Zusätzlich empfehle ich dir, Videos von den Motivationsrednern Tony Robbins und Eric Thomas anzuschauen. Es ist faszinierend zu sehen, wie sie absolut jeden der Anwesenden für sich gewinnen können.

Viele weitere Techniken und Tipps zur erfolgreichen Kommunikation erhältst du auf YouTube, insbesondere auf dem Kanal Redefabrik.

Ein Beispiel einer sehr wirkungsvollen, aber eigentlich inhaltslosen Präsentation siehst du hier. Hier wird noch einmal deutlich, wie wichtig wirklich die Nonverbale Kommunikation ist! Erstaunlich wie interessant ein Vortrag sein kann ohne Inhalt oder ? 😉


Die eigentliche Vorbereitung des Inhalts

Du solltest erst einmal deine Main Message klar formulieren, bevor du überhaupt anfängst deine Rede vorzubereiten. Lediglich ein einziger Grundgedanke sollte besprochen werden und ein konkretes Problem gelöst werden. Es ist wichtig, dass die Quintessenz deines Vortrags in den Köpfen der Zuhörer bleibt.

Alle anderen Ideen, die du zu deiner Rede bekommst, solltest du später um die Kernaussage herum bauen. Sie wird mit vielen spannenden Geschichten, anschaulichen Bildern und interessanten Beispielen verpackt. Halte den eigentlichen Themenbereich also so kurz wie möglich.

Wenn du einen sachlichen- oder informativen Vortrag hältst, sollte deine Präsentation 100% praktisch sein und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung darstellen. Behalte dies stets im Hinterkopf.

Am besten ist es, erst einmal Brainstorming zu machen und alle Ideen aufzuschreiben. Um die Strukturierung und den Aufbau kümmerst du dich später. Ich benutze für meine Notizen unterwegs Evernote oder ganz klassisch mein Journal.

Nun geht es an die Formulierung der Texte. Sei nicht zu perfektionistisch und schreibe zunächst alles auf, was sich gut anhört, ganz nach der 80/20 Regel. Verbesserungen wirst du dann vornehmen, wenn du den Vortrag geübt hast und nicht zufrieden mit der Formulierung bist.

Dein ganzer Vortrag sollte klassisch in Einleitung, Hauptteil, Schluss/Fazit gegliedert sein. Diese Aufteilung lernt man schon in der Schule und hat nach wie vor Bestand. In den letzten Jahren hat sich nämlich nichts in der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung des menschlichen Gehirns verändert.


Die Einleitung

Die Einleitung bringt deine Hauptaussage rüber. Kommuniziere ganz klar, was der Zuschauer lernen wird. Mach ihm die Vorteile klar, die er hat wenn er dir zuhört und erzähle ihm, was ihn erwartet.

Auch hier kannst du bereits mit interessanten Beispielen und Geschichten Aufmerksamkeit erlangen. Achte jedoch darauf, dass du die Spannung nicht vorweg nimmst und die wichtigsten Punkte für den Hauptteil behältst.

Noch vor der eigentlichen Einleitung deines Themas solltest du dich erst einmal interessant machen ohne viel Inhalte wider zugeben. Es ist amüsant für das Publikum, wenn du einen Witz oder eine nette Anekdote passend zu deinem Thema erzählst. Es gibt dir viel mehr Sicherheit und den Zuschauern mehr Vertrauen in deine Person.


Der Hauptteil

Hier wird die Hauptaussage erläutert. Du kannst verschiedene Anhaltspunkte und Inhalte ansprechen und die Punkte mit Geschichten verknüpfen.

Zeige auf, was gut oder schlecht ist, oder was die Vor- und Nachteile sind. Gebe dem Zuhörer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und gestalte die Präsentation motivierend. Sie sollte 100 % praktisch sein und daher mit Beispielen verknüpft werden.


Der Schluss 

Das Wichtigste wird hier noch einmal in Kurzform erläutert. Sage den Zuschauern, was die ersten Schritte sind, um das genannte Problem zu lösen oder das Ziel zu erreichen. Finde einen passenden Schlusssatz, der im Gedächtnis deiner Zuhörer bleibt.


Die Präsentationsfolien

Wenn du dich dazu entscheidest, PowerPoint oder ein ähnliches Programm zu benutzen, solltest du einiges beachten. Baue nicht zu viele Effekte ein und gestalte Folien nicht zu bunt. Das lenkt den Zuschauer nur ab und er verliert den Fokus auf dich.

Außerdem solltest du nicht zu viel Text verwenden. Das Publikum möchte deine gesagten Worte hören und nicht gezwungen sein, Sätze zu lesen. Bringe also nur die wichtigsten Stichpunkte auf die Folie und erläutere diese anschließend. Ergänze diese mit passenden Bildern oder Grafiken.


Übung der Rede

Je öfter du deine Rede vorher übst, desto selbstsicherer kannst du anschließend auftreten. Filme dich bei deinen Proben und schaue dir anschließend an, wie deine Körpersprache wirkt, welche Wörter oder Sätze du besonders stark betonst oder wann du welche Pausen machst. Du kannst noch vor deinem eigentlichen Auftritt, Verbesserungen vornehmen und Unsicherheiten vermeiden.

Habe keine Angst, etwas längere Pausen einzulegen. Das ist angenehm für dich als Redner aber auch für die Zuhörer. Vor allem, wenn man aufgeregt ist, neigt man dazu, ununterbrochen und schnell zu reden oder „ähm“ zu sagen. Viele Pausen können da Wunder bewirken!

Nun folgt einer der wichtigsten Tipps, den ich dir ans Herz legen möchte: Visualisierung!

Stelle dir bereits bei denen Proben vor, auf der Bühne zu stehen und den Vortrag zu halten. Das kannst du auch mit geschlossenen Augen machen, um tiefer in die Situation einzutauchen. Dies hat eine unfassbar starke Wirkung auf das Gehirn und gibt dir eine Vertrautheit für das, was vorher unbekannt war.

Du kannst deinen Gefühlszustand selber beeinflussen und so deine Unsicherheit reduzieren. Je öfter du das machst, desto wirkungsvoller der Effekt!

Wenn du die Möglichkeit hast, die Location schon vorher zu besuchen, dann nutze diese Gelegenheit. Du kannst dich mit der Bühne vertraut machen und dir vorstellen, dass die Zuhörer vor dir stehen und du eine Top Performance ablegst.

Kurz vor deinem Auftritt kannst du diverse Atemtechniken oder Meditation praktizieren. Es hilft dir ungemein, einen beruhigten Zustand zu erhalten und klare Gedanken zu haben.

Beispielsweise kannst du die Luft anhalten und gleichzeitig für 20 Sekunden alle Muskeln in deinem Körper anspannen. Diese Technik lässt dich viel entspannter werden und lockerer auftreten.


Deine Rede

Überlege dir gut, was deine ersten Worte sind und wie du deine Präsentation einleitest. Sobald du die ersten paar Sätze gesprochen hast, fällt es dir auch nicht mehr schwer weiter zu machen. Der Zug kommt so langsam ins Rollen und es wird deutlich schwerer aus dem Flow zu kommen.

Ehe du dich versiehst, bist du am Ende deiner Rede angekommen. Von Lampenfieber ist keine Spur mehr und spätestens nachdem du dich beim Publikum bedankt hast und Applaus erhältst, strömt dein Körper voller Glücksgefühle und Adrenalin!


Beste Grüße
Lukas


Highlights

1:18 Schaue dir zuerst gute Reden auf Video an

2:52 Halte dein Themenbereich so klein wie möglich

3:51 Praxis statt Theorie

5:51 Die Gestaltung der PowerPoint-Präsentation

6:56 Die Manifestation deiner Rede

7:42 Warum die Körpersprache wichtiger ist als der Inhalt

10:11 Die Vorbereitungen kurz vor der Rede

11:11 Der Vortrag

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