Selbstdisziplin: So erreichst du alle deine Ziele!

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Warum Motivation nicht verlässlich ist

Du kennst bestimmt auch das Gefühl von Motivation, oder? Du hast gerade ein YouTube Video geschaut oder eine geniale Idee bekommen und bist dann voller Euphorie & Energie…

Jeder genießt das Gefühl und daran ist nichts falsch. Doch du kannst nicht immer auf Motivation zählen. Es ist eine Emotion wie Hunger, die kommt und geht. Du bist einfach nicht jeden Tag motiviert. Was jedoch bleibt und dich jeden Tag auf dem Kurs zum Erfolg hält, ist Disziplin. Wenn nur Motivation dich dazu bringt an deinen Zielen zu arbeiten, wirst du scheitern.

Seine Ziele zu erreichen, über sich selber hinauszuwachsen und sich ständig zu verbessern öffnet dir das Tor zu einem erfüllenden Leben. Der große Schlüssel, der dieses Tor öffnet ist Disziplin – nicht Motivation.




Disziplin

Was ist Disziplin? Disziplin heißt, dass du machst, was getan werden muss, um dein Ziel zu erreichen. Egal, ob du gerade motiviert bist oder nicht. Egal, ob du gerade lieber etwas anderes machen würdest oder nicht.

Wenn dein Boss dir sagt, dass ein Projekt bis morgen erledigt werden muss, und du daran arbeitest, obwohl du dich müde fühlst, bist du diszipliniert. Aber was ist wenn es keinen Boss gibt? Dann kommt Selbstdisziplin ins Spiel!

Selbstdisziplin ist, wenn du an den wichtigen Aufgaben arbeitest, bevor sie dringend werden. Das Geheimnis zu mehr Selbstdisziplin ist dich zu trainieren, langfristig zu denken. Es geht sozusagen darum, die Befriedigung auf morgen zu verschieben und heute zu “leiden”.




Beispiele für Disziplin

Es gibt 100 Hunderte Beispiele aus unserem täglichen Leben. Hier ein paar Beispiele, die du vielleicht auch kennst:

  • Den Apfel essen oder den Snickers.
  • Ein stilles Wasser trinken oder die Cola.
  • 20 Minuten am Morgen meditieren oder auf WhatsApp, Facebook, Instagram & Co. gehen.
  • Ein Buch lesen oder Netflix schauen. Morgens früh aufstehen oder den Snooze Button drücken und weiter schlafen.
  • Abends die Arbeit fertig machen und früh ins Bett gehen oder bis in die nacht Party feiern und zu viel Alkohol trinken
  • Erst ein teures Auto kaufen, wenn man genug Geld dafür hat, oder ein Kredit aufnehmen und sich direkt das Auto holen.




“Instant Gratification Bias”

Du wirst wahrscheinlich auch ein paar Beispiele gefunden haben, mit denen du dich identifizieren kannst. Die Tendenz zur schnellen Befriedigung wird auch “Instant Gratification Bias” genannt.

Wenn wir zum Beispiel in den Snickers beißen, bekommen wir sofort einen guten Geschmack und fühlen uns direkt gut. Der Apfel schmeckt uns meistens nicht so gut wie der Snickers, wir sind nicht direkt so befriedigt.

Die Befriedigung kann aber Monate später kommen, wenn wir einen fitten Körper, großartiges Wohlbefinden und einen gesundes Leben haben, weil wir immer den Apfel anstatt den Snickers gegessen haben.

Heutzutage wird es für uns Menschen immer schwerer die Befriedigung auf morgen zu verschieben. Dies kommt besonders, weil Social Media uns konditioniert für Instant Gratification: Wir können ein Bild auf Instagram posten und können direkt Likes und Kommentare bekommen.

Jedes Mal, wenn wir zum Beispiel die Benachrichtigung bekommen, dass eine Person unser Bild geliked hat, fühlen wir uns für einen kleinen Moment gut.

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Tipps gegen “Instant Gratification”

Also wie kannst du dem “Instant Gratification Bias” entkommen? Zunächst muss natürlich gesagt werden, dass Social Media per se nichts Schlechtes ist.

Social Media bietet auch viele Vorteile – du kannst dich mit allen möglichen Menschen auf der Welt verbinden oder es sinnvoll für dein Business nutzen. Gelegentlich mal etwas Süßes zu essen, muss auch mal sein.

Doch in den meisten Fällen ist es eine bessere Idee diszipliniert zu bleiben und dem “Instant Gratification Bias” zu widerstehen, damit man seine langfristigen Ziele erreicht. Also hier ein paar Tipps:

1. Baue Momentum auf!

Am Anfang kann es echt schwer sein, immer “Nein!” zu sagen. Daher gehe die ganze Sache Schritt für Schritt an. Nehmen wir an du willst Geld sparen und dafür ab jetzt Essen von Zuhause mit zur Arbeit nehmen anstatt ins teure Restaurant zu gehen.

Du könntest dann zunächst 3 Tage die Woche das Essen von Zuhause mitnehmen und die restlichen Tage noch ins Restaurant gehen. Ein paar Wochen später steigerst du die Anzahl der Tage, an denen du dein Essen von Zuhause isst.

2. Breche große Ziele herunter

Sich große Ziele zu setzen kann sehr motivierend sein und einem neue Energie geben, doch manchmal können sie auch sehr überwältigend und weit weg erscheinen.

Wenn du dich dann zwischen sofortiger, einfacher Befriedigung (Snickers essen) und der Befriedigung nach mehreren Monaten (fit, gesund etc.) entscheiden musst, ist es schwer sich für das langfristige Ziel zu entscheiden, denn es scheint so weit weg.

Genau deswegen solltest du deine großen ZIele immer runterbrechen auf kleinere, erreichbare Ziele. Deinen 9-to-5 Job zu beenden und dein eigenes Business aufbauen kann zum Beispiel ein sehr weit entferntes Ziel sein.

Was könnten Unterziele sein, die du noch diesen Monat erreichen kannst? Wenn du so deine Ziele runterbrichst, dann erscheinen sie nicht mehr so weit weg und du wählst nicht mehr so schnell die einfach, sofortige Befriedigung.

3. Achte auf deine Umgebung!

Verlange, Gelüste oder Heißhunger kriegen wir meistens, wenn wir das Objekt sehen. Warum also nicht einfach das Objekt komplett aus deinem Zimmer, Wohnung oder Haus verbannen?

Das heißt: Kaufe zum Beispiel Äpfel anstatt Süßigkeiten ein. Falls du doch mal Lust auf einen Snickers hast, dann wirst du vermutlich keine Lust haben dafür extra einkaufen zugehen.

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Dasselbe gilt auch beim Smartphone oder Social Media: Während du arbeitest, kannst du zum Beispiel dein Handy in ein anderes Zimmer oder in eine Schublade legen.

In meinem Blog Post “FOKUSSIERTES ARBEITEN: 8 TOOLS FÜR MEHR FOKUS & PRODUKTIVITÄT” siehst du ein paar Tools, die du auch Nutzen kannst um Seiten wie Facebook für eine gewisse Zeit zu sperren.

4. Lege Regeln fest!

Triff ein paar Entscheidungen, bevor du loslegst und an deinem Ziel arbeitest. Das könnte zum Beispiel sein, dass du erst abends für eine halbe Stunde auf Instagram oder Facebook sein darfst oder du einmal im Monat ein Cheatday hast, an dem du Süßigkeiten essen darfst. Du brauchst genau Regeln.

Wenn du dir nur sagst “Ich sollte am besten nicht auf Instagram gehen”, dann wirst du zwischendurch eine Diskussion in deinem Kopf führen, ob du jetzt auf Instagram gehen kannst.

So eine Diskussion im Kopf verbraucht nicht nur Energie und du verlierst dein Fokus – meistens wirst du immer ein logisches Argument finden, um jetzt auf Instagram zu gehen. Wenn du genaue Regeln hast, dann fängst du erst gar nicht an darüber nachzudenken.




Entscheide dich für die langfristige Befriedigung

Wie bereits gesagt, ist es heutzutage immer schwerer der schnellen Befriedigung zu entkommen. Mit den Tipps, die ich dir gegeben habe, wirst du es viel leichter haben.

Vergiss einfach nicht, dass die langfristige Befriedigung (fitter Körper, Gesundheit, eigenes Business, gute Beziehung etc.) viel besser ist als die sofortige Befriedigung (Süßigkeiten, Social Media etc.)!

Beste Grüße

Lukas