Mit YouTube Geld zu verdienen: Was den Erfolg auf der Plattform ausmacht!

Youtube ist eine spannende Plattform für den Aufbau einer Reichweite. Was erfolgreiche Youtuber ausmacht und wie man damit auch wirklich Geld verdienen kann, wird hier erklärt!

Allgemein
26 Minuten Lesezeit
Geld verdienen mit Youtube

Mit 1,9 Milliarden monatlichen Nutzern ist YouTube nicht nur einer der größten Video- und Social Media Plattformen der Welt, sondern zählt auch zu den größten Suchmaschinen. Mit der Idee Broadcast Yourself wurde 2005 eine Plattform geschaffen, die es theoretisch jedem ermöglicht, vom Wohnzimmer aus Menschen aus der ganzen Welt zu erreichen. 

Das haben viele Creator im Laufe der letzten Jahre auch wirklich geschafft und aus dem Nichts ein millionenschweres Business über YouTube aufgebaut. Aber was ist deren Erfolgsrezept? Wie startet man einen erfolgreichen YouTube Kanal und verdient damit im besten Fall Geld? 

Besonders die erste Frage spielt eine große Rolle, denn theoretisch ist es ja jedem möglich, auf YouTube Videos hochzuladen. Was machen erfolgreiche Youtuber jedoch anders, um mit einem YouTube Kanal auch wirklich Reichweite aufzubauen und schlussendlich davon zu leben?

Diese Frage lässt sich beantworten, indem man in die Vergangenheit von YouTube und den aktuell erfolgreichen Channels zurückschaut. YouTube war damals nur eine Plattform, mit der sich vor allem kreative Menschen eine Bühne verschaffen, und Inhalte mit einem großen Publikum teilen konnten. Die meisten erfolgreichen YouTuber haben genau mit dieser Intension angefangen. Sie hatten eine Idee, ein Hobby oder ein Interesse und haben es aus Leidenschaft mit anderen Menschen geteilt, ohne dabei finanzielle Ziele zu verfolgen. 

Wer YouTuber werden will, um damit möglichst viel Geld zu verdienen, verfolgt einen ganz anderen Ansatz und setzt sich einem hohen Risiko aus, da YouTube zunächst viel unbezahlte Zeit und Arbeit kostet, um Reichweite aufzubauen. 

Neben der Durchhaltefähigkeit spielt auch immer das Glück eine Rolle. Denn ob ein Video viral geht oder man mit seiner Persönlichkeit viele Menschen erreicht, lässt sich im Vorfeld nicht berechnen. Am Ende kommen unterschieldiche Faktoren zusammen, über die man sich vor dem Start im Klaren sein sollte.  

Ist die Intention ausschließlich eine finanzielle, gibt es einige Geschäftsmodelle, mit denen man deutlich schneller, deutlich mehr Geld verdienen kann. Hat man hingegen Spaß an YouTube und setzt nicht alles auf eine Karte, steht dem erfolgreichen Kanal ebenfalls nichts im Weg. 

Vorbereitung: So startet man einen YouTube Kanal 

Youtube ist eine attraktive Plattform um heutzutage große Reichweite aufzubauen und damit Geld zu verdienen. Was erfolgreiche Youtuber anders machen und wie man wirklich Geld verdienen kann, erfährt man hier

Bevor man mit YouTube überhaupt erfolgreich werden kann, bedarf es einigen Vorbereitungen. Ein Kanal muss erstellt werden, man braucht eine gute Idee und natürlich auch die Mittel, diese Idee umzusetzen. Durch das enorme Wachstum der Plattform und die vielen professionellen Creator ist der Anspruch der User in den letzten Jahren stark gestiegen. 

Ein Beispiel dafür ist Casey Neistat, ein amerikanischer YouTuber, der vor einigen Jahren extrem aufwendige und erfolgreiche Daily Vlogs hochgeladen, und damit dem Thema Vlogging einen sehr hohen Anspruch verliehen hat. 

In diesem Kapitel soll es darum gehen, wie man eine kreative Idee entwickelt, die Umsetzung plant und schlussendlich das erste Video aufnimmt. 

1.) Thema des YouTube Kanals 

Dem YouTube Kanal einem bestimmten Thema zu widmen, ist eines der wichtigsten Faktoren, um langfristig erfolgreich zu werden und zu bleiben. Wer beispielsweise ein YouTube-Video zum Thema Angeln anschaut, interessiert sich auch für das Thema Angeln und würde den Kanal eher nicht abonnieren, wenn es sich bei den anderen Videos auf dem Kanal um völlig andere Themen handelt. 

Viele tun sich bei der Themenfindung sehr schwer und es gibt unzählige Blogartikel, die konkrete Themenvorschläge nach Potenzial bewerten. Was man hier im Endeffekt bekommt, sind vorgefertigte Ideen von anderen Personen, die wenig mit den eigenen Interessen zu tun haben. Wie soll ein Kanal Erfolg haben, wenn man ein Thema behandelt, dass einen nicht interessiert und von vielen anderen YouTubern bereits leidenschaftlich umgesetzt wird? 

Ein besserer Ansatz ist dementsprechend, sich erstmal nicht an den anderen zu orientieren, sondern bei sich selbst nach Leidenschaften, Fähigkeiten oder Interessen zu suchen. Dabei kann folgende Checkliste als Inspiration dienen: 

  • Berufsstatus: Jeder hat einen Berufsstatus, ist also z.B. Schüler, in der Ausbildung, arbeitslos oder im Berufsleben. Das Studienfach, der Beruf, aber auch der Status an sich können zum Thema gemacht werden.
  • Hobbys: Es gibt immer Tätigkeiten, mit denen man sich in seiner Freizeit leidenschaftlich beschäftigt und dementsprechend auch gut auskennt. Sei es Gaming, Fußball, Fitness, Briefmarken sammeln oder malen, diese Liste könnte man ewig weiterführen. In den allermeisten Fällen interessieren sich noch andere für dasselbe Thema und suchen danach auf YouTube. 
  • Fähigkeiten: Vielleicht kann man etwas besonders gut, das für andere nützlich sein könnte. Hier kann man den Fokus z.B. auf Erklärvideos setzen und seine Fähigkeit anderen Menschen beibringen. So ein Kanal ist auch sehr gut kombinierbar mit der Arbeit als Freelancer (Später mehr). 
  • Meinung: Wer gerne vor der Kamera spricht und zu vielen Dingen eine Meinung hat, kann diese in Videoform publizieren. Dass wiederum kann zu allen möglichen Themen wie Politik, Trends oder Musik geschehen. 
  • Interessen: Auch Interessen, die man bisher vielleicht nicht aktiv wahrgenommen hat, lassen sich mit YouTube umsetzen. Wenn man z.B. gerne Menschen unterhält, neue Dinge lernt oder neue Leute kennenlernt, kann man daraus mit etwas Kreativität interessante Formate entwickeln.
  • Persönlichkeit: Die Persönlichkeit spielt auch bei den obigen Themen eine große Rolle. Man kann den Erfolg seines Kanals aber auch ausschließlich auf der eigenen Persönlichkeit aufbauen, indem man z.B. unterhaltsame Vlogs erstellt und seinen Alltag filmt. 

Am besten nimmt man sich Notizbuch und Stift zur Hand und schreibt einmal alle Ideen auf. Anschließend geht man diese nochmal Stück für Stück durch und überlegt sich, was einem wirklich Spaß machen würde. Bei der Entscheidung sollte man sich nicht davon beeinflussen lassen, ob es bestimmte Themen schon auf YouTube gibt. 

2.) Grundlage für die ersten Videos

Wenn das Thema feststeht, muss man sich überlegen, wie man die Inhalte umsetzen möchte. Das kann man im Laufe der Zeit natürlich noch verändern und anpassen, aber die Grundsätze sollten schon im Vorfeld definiert werden. Von diesen hängt nämlich auch das benötigte Equipment ab. Folgende Faktoren sind dabei besonders wichtig: 

  • Qualität: Wie aufwendig sollen die Videos produziert werden? Dabei spielt natürlich eine Rolle, welches Equipment man sich leisten kann und wie viel Zeit einem selbst zur Verfügung steht. Heutige Handykameras liefern schon eine sehr gute Bildqualität, die am Anfang ausreichen sollte, bis man etwas Geld in eine professionellere Kamera investieren kann.
  • Persönlichkeit: Soll es ausschließlich um Inhalte gehen oder spielt die Persönlichkeit auch eine Rolle? Der Nachteil eines unpersönlichen Kanals ist, dass die Zuschauer keinerlei Bindung zum Creator haben und ein Wechsel zu persönlichem Content nur noch sehr schwer möglich ist. Ein positiver Aspekt wäre, dass der Besitzer wechseln kann, ohne dass es die Community stark beeinflusst. Der Kanal könnte also verkauft werden. Beispiele für unpersönliche Kanäle sind Erschaffe dich neu oder Failarmy.  

Ein persönlicher Kanal hat den Vorteil, dass man zusätzlich zum Kanal selbst zur Marke wird. Die Community interessiert sich zwar auch für die Inhalte, aber genauso, oder sogar noch mehr, für die Person dahinter. Ein erfolgreicher Kanal macht den Betreiber also mehr oder weniger berühmt, wodurch sich viele neue Einnahmequellen erschließen. Die meisten YouTube-Kanäle sind nach diesem Prinzip, also der Kombination zwischen Content und Persönlichkeit berühmt geworden. Eines der bekanntesten Beispiele ist Mr. Beast oder Matt D'Avella.

Auch bei dieser Frage sollte man sich nicht am möglichen Potenzial oder den Erwartungen der Zuschauer aufhalten, sondern mit Spaß in die Umsetzung gehen. Wenn man beispielsweise nicht gerne vor der Kamera steht, kann man es entweder lernen oder sich für Videos ohne Eigenaufnahmen entscheiden. Ansonsten merken die Zuschauer ziemlich schnell, dass man sich gegenüber der Kamera verstellt.

3.) Technisches Equipment – Voraussetzungen

Youtube Kanal starten

Das benötigte Equipment variiert natürlich je nach Vorhaben. Wer ausschließlich Bildschirmaufnahmen macht, braucht entsprechend keine Kamera oder Licht.  Hier kommt es dann eher auf eine sehr gute Tonqualität an. Üblicherweise braucht man für den Start auf YouTube jedoch eine Kamera, ggf. Licht, Ton und ein Videoschnittprogramm. 

Hier gibt es zu jeder Kategorie verschiedene Möglichkeiten von extrem günstig bis teuer. Wichtig ist, dass man schlussendlich eine gute Qualität bieten kann, da der Anspruch auf YouTube immer höher wird. Wackelige Handyvideos, übersteuerter Ton, rauschendes Bild oder sonstige Störfaktoren sind ein absolutes No-Go und sorgen dafür, dass sich der Zuschauer ein anderes Video anschaut. 

Aber wie viel Kapital sollte man einplanen und welche günstigen Möglichkeiten gibt es? Gerade Ton- und Kameratechnisch sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Andersherum allerdings schon, denn je günstiger die Produkte werden, desto weniger Funktionen und Qualität bieten sie. Es ist jedoch auch schon mit relativ günstigen Kameras möglich, gute Videos zu produzieren. Zu diesem Thema gibt es viele beratende Videos auf YouTube, die man sich vor dem Kauf einer Kamera anschauen kann.  

Tipp: Die meisten neuen Handys haben inzwischen so gute Kameras und Mikrofone, dass man damit bereits qualitative YouTube-Videos drehen kann. Dieses Video wurde z.B. mit einem iPhone 12 mini aufgenommen: Video Footage iPhone

Schnittprogramme müssen ebenfalls nicht teuer sein, beinhalten als kostenlose Variante allerdings nur wenig Funktionen. Wer mit Effekten und aufwendigem Schnitt überzeugen möchte, sollte sich für professionelle Programme wie Final Cut Pro (ca. 300 €) oder Adobe Premiere Pro (monatlich ca. 20 €) entscheiden. Als kostenlose Einstiegsvariante eignen sich Tools wie iMovie (Apple) oder Windows Movie Maker (Windows). 

Sobald man anfängt Videos hochzuladen, spielt das Thumbnail, also das Vorschaubild eine wichtige Rolle für die Klickrate. Man benötigt also ebenfalls ein Bildbearbeitungstool, um professionelle Thumbnails zu erstellen. Eine einfache Lösung ist aber auch z.B. die Seite Canva.com, auf der man ohne Vorkenntnisse professionelle Designs erstellen kann.

4.) Erstellung des Kanals – Anleitung

Der letzte Schritt, bevor es endlich an die Erstellung von Videos geht, ist die Einrichtung eines YouTube-Kanals. Dafür benötigt man erstmal ein Google Konto. Die meisten werden vermutlich schon eins haben, wenn nicht, kann man in wenigen Minuten eins erstellen. Dafür einfach die Seite google.de besuchen und oben rechts auf Anmelden > Konto erstellen klicken. Kurz das Formular ausfüllen und schon hat man ein Google Konto. Um ein YouTube-Kanal zu erstellen, einfach dieser Schritt-für-Schritt Anleitung folgen: 

  1. Youtube.com besuchen und oben rechts auf das Account-Symbol klicken. 
  2. Anschließend auf Kanal erstellen und Jetzt starten klicken und als letzten Punkt die Option Mit einem benutzerdefinierten Namen auswählen. 
  3. Hier den Kanalnamen eingeben, unter welchem die Videos anschließend veröffentlicht werden. Am besten einen Namen wählen, der sich leicht einprägt, nicht zu lang oder kompliziert ist. Nun die AGBs akzeptieren. 
  4. Jetzt können Kanalbild, Kanalbeschreibung und zugehörige Websites hinzugefügt werden. Diese Punkte können jederzeit bearbeitet werden. 

Wer schon einen YouTube-Kanal hat, aber einen weiteren hinzufügen möchte, gelangt über diesen Link zu seiner Kanalliste, wo man einfach auf + Kanal erstellen klicken kann: Erstellung eines weiteren YouTube-Kanals

Sobald der Kanal erstellt ist, können über die Funktion Kanal anpassen diverse Einstellungen getroffen werden, die sich zum größten Teil selbst erklären. Bevor man das erste Video hochlädt, sollte man sich im Dashboard ein bisschen einarbeiten und den Kanal optisch ansprechend gestalten. Dazu gehört ein Kanalbanner, ein Profilbild und eine Kanalbeschreibung. Für das Kanalbanner kann man wieder mit Canva arbeiten, die entsprechende Vorlagen bereitstellen. 

Tipp: Grafische Arbeiten wie Intros, Kanalbanner, Thumbnails oder Logos kann man sich günstig von einem Freelancer über die Plattform Fiverr.com erstellen lassen. 

Content produzieren – Videos aufnehmen

Sobald alle obigen Schritte erfüllt sind, kann es mit der Planung und der Produktion von Videos losgehen. Aber auch bei diesem Punkt sollte man einige Dinge beachten, damit man bereits am Anfang möglichst viel Aufmerksamkeit generiert. Denn neben der Produktion an sich ist es vor allem die Planung, die über den Erfolg von Videos und Formaten entscheidet. 

1.) Videoideen sammeln 

Das Thema des Kanals steht bereits fest, aber welche Inhalte sollen zum entsprechenden Thema erstellt werden? Am Anfang spielt diese Frage tatsächlich noch keine so entscheidende Rolle, da man in den ersten Monaten noch ausprobieren wird, was überhaupt funktioniert, was einem Spaß macht und was die Zuschauer sehen wollen. 

Im Laufe der Zeit sind feste Formate und aber regelmäßige Uploads wichtig, damit Zuschauer genau wissen, womit sie wann auf dem Kanal rechnen können. Dieser Schritt wird im Kapitel zum Thema Wachstum aber noch genauer erklärt. 

Um geeignete Videoideen zu finden, sollte man zunächst wieder ein bisschen brainstormen und einmal alles aufschreiben, was einem gerade in den Sinn kommt. Diesen Schritt sollte man auf jeden Fall machen, bevor man auf YouTube oder im Internet nach weiteren Inspirationen sucht, da sonst die eigene Kreativität eingeschränkt wird. 

Tipp: Es müssen auch nicht immer viele Formate sein. Einige Kanäle sind mit einem einzigen oder sehr simplen Formaten sehr erfolgreich geworden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und die einzige Möglichkeit, das Potenzial von Ideen herauszufinden, ist sie auszuprobieren. Folgende Kanäle hatten z.B. eine einzigartige Idee und sind damit sehr erfolgreich geworden: 

Je kreativer und einzigartiger die Videos bzw. die Ideen sind, desto höher das Potenzial, viel Reichweite auf YouTube zu generieren. Wenn man einfach nur kopiert, womit andere Personen schon bekannt geworden sind, ist die Wahrscheinlichkeit viel geringer, die eigenen Videos bekannt zu machen. 

Man sollte sich also im Vorfeld überlegen, was die USPs, also Alleinstellungsmerkmale des eigenen Kanals gegenüber anderen Kanälen im selben Themenfeld sind. Ein gutes Beispiel sind die zwei erfolgreichsten Mathematik-Kanäle auf YouTube: Mathe by Daniel Jung und Mathe – Simple Club. Beide bedienen dasselbe Thema und wahrscheinlich auch eine sehr ähnliche Zielgruppe. Trotzdem hat jeder Kanal einen einzigartigen USP, wodurch beide Kanäle ihre Berechtigung haben und sich gegenseitig nicht ersetzen, sondern ergänzen. 

Tipp: Neben der eigenen Kreativität kann man weitere USPs finden, indem man sich Kanäle zum eigenen Thema anschaut und überlegt, was genau man besser bzw. anders machen könnte und welche Themen einem auf dem Kanal fehlen. 

2.) Erstes Video aufnehmen

Das erste Video ist insofern ein besonderes Video, als dass man wahrscheinlich zum ersten Mal vor der Kamera spricht und sich selbst der Öffentlichkeit präsentiert. Dementsprechend sollte man ein paar Punkte beachten, um so viel wie möglich herauszuholen. 

Das wichtigste ist, dass man sich für das erste Video ein Thema aussucht, welches einem besonders leicht fällt, sodass man frei sprechen oder gestalten kann und inhaltlich nicht viel für das Video vorbereiten muss. So wirkt man automatisch sicherer vor der Kamera und kann sich ganz auf Körpersprache und Technik fokussieren. Die Hemmschwelle endlich damit zu starten, ist zudem gleich niedriger.

Um noch sicherer vor der Kamera zu wirken, kann man das Video im Vorfeld einige Male üben und dabei Testaufnahmen machen. Oft merkt man, dass die Stimme z.B. ein wenig zu leise klingt, der Ton Störgeräusche hat oder man mit seiner Ausstrahlung noch nicht zufrieden ist. Ärgerlich ist es, wenn man solche Probleme erst erkennt, nachdem man das finale Video gedreht hat. 

Man kann den Start natürlich unendlich lange hinauszögern, weil einem immer etwas auffällt, was man noch besser machen könnte. Die Gefahr ist, dass man das Video dann gar nicht, oder erst nach ein paar Wochen Bearbeitung hochlädt, anstatt neue Videos zu produzieren. Kleine Fehler werden von den Zuschauern oft gar nicht bemerkt. Wachstum auf YouTube braucht ohnehin viel Zeit und unregelmäßige oder wenige Uploads ziehen den Prozess in die Länge. 

7 Faktoren erfolgreicher Videos

Leider kann man keine genaue Anleitung geben, wie man mit YouTube-Videos zu 100 % erfolgreich wird.  In dieser Liste werden ein paar Faktoren vorgestellt, welche lang- und kurzfristig die Chance auf mehr Klicks erhöhen: 

Trends und aktuelle Themen 

Es gibt eigentlich jeden Tag irgendein gehyptes Thema, von dem eine Mehrzahl der Menschen im Internet spricht oder zumindest Bescheid weiß. Das sind natürlich größere Ereignisse, wie z.B. die Wahl des US-Präsidenten, oder nischenspezifische Trends, wie der Launch eines neuen Produktes z.B. im Angelbereich. Wenn man dann schnell zu diesen Themen ein Video produziert, hat man gute Chancen auf viele Klicks (Thema sollte natürlich zum Kanal passen oder passend gemacht werden). Aus folgenden Quellen kann man Trends ablesen: 

  • Google News: Das eigene Thema in die Suchleiste eingeben 
  • YouTube Trends: Meist Musik oder YouTube relevante Themen 
  • Zeitung, Nachrichten, Magazine (allg. oder Themenrelevant)
  • Google Trends: Startseite, Twitter: Häufigsten Hashtags 

Google Trends 

Wenn man seine eigenen Videoideen einmal in Google Trends eingibt, sieht man, zu welcher Jahreszeit oder welchem Zeitpunkt das Thema am häufigsten gesucht wird. Manchmal lässt sich ein klarer Trend erkennen, an den man den Zeitpunkt des Uploads anpassen kann. Für mehr Klicks wird das Video genau dann hochgeladen, wenn ohnehin viel Interesse am Thema besteht (Beispielbild: Kerzen werden vor allem im November gesucht). 

Google Trends Youtube Ideen

Authentizität

Es ist wichtig, vor der Kamera authentisch zu bleiben. Man kann sich die Kamera wie einen ganz normalen Kumpel vorstellen, dem man gerade etwas erzählt. Es muss nicht jedes Wort sitzen und rhetorisch besonders clever sein, denn die meisten Zuschauer schätzen einfache und verständliche Sprache, Humor sowie Offenheit. Trotzdem sollte die Authentizität der Situation angepasst sein. Das bedeutet, die Körperhaltung ist entsprechend, die Aussprache klingt nicht monoton und man tritt sicher vor der Kamera auf. 

Vielleicht hatte der ein oder andere schonmal einen Lehrer oder Professor, der langweilig und monoton seinen Inhalt durchgegangen ist oder sogar abgelesen hat, bis die Stunde zu Ende war. Eine wahnsinnig ermüdende Situation. So geht es den Zuschauern auch, wenn man seine Videos in diesem Stil produziert. Gerade vor der Kamera spielt die deutliche und emotionale Aussprache eine große Rolle, weil durch die Technik nochmal viel verloren geht. 

Klicks alleine sind nicht das Ziel

Videoaufrufe zu erhalten, ist an sich nicht schwer. Theoretisch könnte man jeden Tag ein Video hochladen, welches das aktuell relevanteste Ereignis in Titel und Thumbnail beinhaltet, während das Video völlig irrelevant ist. Aus folgenden Gründen sollte man den Ansatz Klicks vor Abos bzw. Hauptsache Klicks auf keinen Fall in dieser oder ähnlicher Form betreiben: 

  • Watchtime beträgt nur wenige Sekunden 
  • Clickbait wird regelmäßig gemeldet 
  • Dislikes beeinflussen den Algorithmus
  • Man wird keine Abonnenten erhalten 
  • Man verdient keine Werbeeinnahmen

YouTube Funktionen nutzen 

YouTube bietet einige Funktionen, die man auch nutzen sollte, um das Maximum aus den Videos herauszuholen. Dazu gehören nicht nur Titel, Beschreibung und Thumbnail, sondern auch Einstellungen wie die Endkarte, in der man weitere eigene Videos empfehlen kann. Im Optimalfall klickt der Zuschauer direkt weiter und abonniert anschließend den Kanal. 

Es gibt noch viele weitere Funktionen, die aber selbsterklärend sind, wenn man sich mit dem YouTube-Studio auseinandersetzt. Je mehr Funktionen man nutzt, die dem Zuschauer einen Mehrwert bieten, desto professioneller wirkt der Kanal, was zu mehr Reichweite und Abonnenten führt. 

Thumbnails 

Die kleinen Vorschaubilder zum Video sind die wichtigsten Faktoren, wenn es um die Klickrate (CTR) geht. Damit ist eine Bearbeitung der Thumbnails sehr wichtig. Das geht mit Tools wie Canva.com oder Photoshop. Bei besonders aufwendigen Thumbnails kann die Bearbeitung über Fiverr.com auch günstig an einen Designer abgegeben werden.

Amazon Sales Performance

Am besten überlegt man sich ein Design (Schriftart, ähnliche Farben), welches man für jedes Video anwendet. So wirkt der Kanal um einiges professioneller. Wie ein Thumbnail aufbereitet ist, hängt natürlich auch stark von den Inhalten bzw. dem Thema des Kanals ab. So beinhalten Technik-Reviews häufig detailreiche Bilder mit unscharfem Hintergrund, während Experimente eher actionreich gestaltet sind. Hier sollte man sich wirklich in Ruhe Gedanken machen, da Thumbnails entscheidend für den Erfolg auf YouTube sind. 

Was der Algorithmus nicht mag 

Der YouTube Algorithmus ist extrem gut entwickelt und erkennt über Bild und Ton, was in den Videos passiert. Auch wenn die genaue Funktion des Algorithmus nicht bekannt ist, weiß man zumindest von ein paar Faktoren, die die Reichweite von Videos verringern: 

  • Nur Großbuchstaben im Titel 
  • Mehrere Satzzeichen hintereinander 
  • Die Sprache ist unangemessen 
  • Thumbnail enthält verbotene Inhalte 

6 Möglichkeiten für mehr Wachstum auf YouTube 

Um auf YouTube zu wachsen und auch Geld zu verdienen, braucht man zunächst einen einigermaßen großen Kanal, der sich durch eine große Community definiert. Je aktiver eine Community ist und je mehr sie sich mit dem Kanalbetreiber oder dessen Inhalten identifiziert, desto wertvoller ist sie für das Kanalwachstum und alle kommerziellen Aspekte. Wichtig ist, dass man zwischen einer Community und Abonnenten differenziert. Nur weil man im Moment viele Abonnenten hat, heißt das nicht, dass man auch über eine so große Community verfügt. 

In diesem Abschnitt soll es zunächst darum gehen, wie man auf YouTube wächst, also mit der Zeit eine Community an echten Followern bildet. Besonders am Anfang ist es wichtig, jeden Abonnenten wirklich wertzuschätzen und zu halten, da es völlig normal ist, in den ersten Monaten nicht über die 100 Abonnenten zu kommen. Wachstum auf YouTube ist also extrem langfristig und besonders am Anfang sehr mühsam. Wenn der Ball aber ins Rollen kommt, wächst der Kanal exponentiell weiter! 

Ein riesiger Vorteil gegenüber anderen sozialen Medien ist, dass auf YouTube jedes Video langfristig Reichweite generieren kann. Bei Instagram, Twitter oder Facebook funktioniert das eher weniger, da die Beiträge chronologisch nach Uploadzeit angezeigt werden. Bei YouTube kommt es z.B. immer wieder vor, dass der Algorithmus einer großen Community plötzlich ein 1 Jahre altes Video auf der Startseite vorschlägt und so immer mehr Views generiert werden. 

1.) Uploadfrequenz und Anzahl der Videos 

Vielleicht hatte der ein oder andere schon mal einen YouTube-Kanal, den er wegen ausbleibendem Erfolg wieder aufgegeben hat. Aber wie viele Videos waren da drauf? Viele verlieren die Motivation, wenn nach 10 oder 20 Videos immer noch keine bzw. nur sehr wenig Abonnenten dazugekommen sind. Das ist einer der größten Fehler, die man machen kann, denn es ist völlig normal mit 10, 20 oder sogar 50 Videos noch keine großen Erfolge zu verzeichnen. 

Um zu wachsen, benötigt man erstmal eine Basis von einigen Videos. 10 Stück sind dafür längst nicht ausreichend und auch mit zwanzig wird man nur sehr unwahrscheinlich die tausend Abonnenten knacken. Hier heißt es durchziehen und dranbleiben. Deswegen ist es auch so wichtig, dass einem die Produktion von Videos wirklich Spaß macht. Am besten plant man sich einen festen Upload-Rhythmus (z.B. 2 x die Woche) ein und hält diesen konsequent durch. Nach einem Jahr hat man dann ca. 100 Videos und sollte die ersten Abonnenten gewonnen haben. 

Aber wie viele Videos muss man im Schnitt für wie viele Abonnenten produzieren? Die folgenden Daten sollen als Orientierung dienen, wurden aber anhand von englischen Kanälen berechnet, weshalb sie sich nicht 1:1 auf die deutsche Plattform übertragen lassen. Ebenfalls handelt es sich hierbei um Durchschnittswerte, die lediglich einen groben Richtwert bieten. 

  • 1.000 – 10.000 Abonnenten = 152 Videos 
  • 10.000 – 100.000 Abonnenten = 418 Videos
  • 100.000 – 1.000.000 Abonnenten = 1.171 Videos 
  • > 1.000.000 Abonnenten = 3.800 Videos 

Wichtig: Je besser die Videos produziert sind und je höher der Mehrwert für die Zuschauer ist, desto schneller wächst der Kanal! 

Mit Youtbe Videos Geld verdienen

2.) Bezahlter Traffic 

Aufrufe und Abonnenten kann man nicht nur organisch gewinnen, sondern auch durch bezahlte Werbeanzeigen, die zum eigenen Kanal führen. Die üblichen Anbieter hierfür sind Facebook inkl. Instagram und Google inkl. YouTube selbst. Bevor man jedoch Werbung schaltet, sollte man sich zumindest ein bisschen mit den entsprechenden Tools beschäftigen. Sonst passiert es leicht, dass man Werbung an eine irrelevante Zielgruppe ausspielt und dadurch sein Budget aus dem Fenster wirft. 

Die Plattformen, mit denen bezahlte Werbung geschaltet werden kann heißen Google Adwords und Facebook Werbeanzeigenmanager. Bei der Erstellung von Anzeigen sollte man sich immer an eine Anleitung halten, da die Werbeanzeigen sonst mit ziemlicher Sicherheit keinen Erfolg bringen. Performance Marketing ist ein riesiger Bereich für den es sogar eigene Berufe gibt. Wenn man also ohne Erfahrung auf eigene Faust loslegt, kann man schnell viel Geld verlieren, ohne einen einzigen Abonnenten gewonnen zu haben. 

Schaltet man Werbung jedoch richtig, kann das Kanalwachstum um einiges beschleunigt werden. Der Erfolg von Werbekampagnen hängt maßgeblich davon ab, an welche Zielgruppe die Kampagnen ausgespielt wird. Am Anfang muss man oft viel herumprobieren bis man die relevanteste Zielgruppe gefunden hat, sobald man sie jedoch hat, hängt das Kanalwachstum durch Werbung nur noch von der Höhe des Werbebudgets ab. 

3.) Externer Traffic 

Da man als YouTube-Kanal meistens eine ganz bestimmte Zielgruppe anspricht, gibt es in den meisten Fällen Orte, wo man seine Zielgruppe bereits gebündelt vorfindet. Das sind z.B. Facebookgruppen, Instagramseiten, Foren, Blogs oder andere YouTube-Kanäle. Diese Methode erfordert zwar am Anfang etwas mehr Arbeit, kann sich aber lohnen. 

Das Ziel ist es, seine Zielgruppe von anderen Seiten auf den eigenen Kanal zu lenken. Dazu benötigt man auf den oben erwähnten Seiten bzw. speziellen Foren einen Benutzeraccount, folgt entsprechenden Seiten und interagiert in Gruppen oder Foren. Hier sollte man aber darauf achten, dass man in der jeweiligen Community interagiert und nicht kontextlos Videos postet. Je nach Plattform unterscheidet sich die Herangehensweise ein bisschen: 

  • Facebookgruppen: Aktives Mitglied werden und regelmäßig Beiträge kommentieren oder posten. Wenn es inhaltlich passt, können eigene Videos gepostet werden ohne, dass es nach Eigenwerbung aussieht.
  • Foren: Foren sind Orte, an denen eine Interessensgemeinschaft zusammenkommt und sich miteinander austauscht und gegenseitig unterstützt. Hier muss man nicht viel mehr tun als auf Fragen zu Antworten und ggf. auf eigene Videos zum Thema verlinken. 
  • Instagram und YouTube: Auch hier ist die Vorgehensweise ähnlich. Man sucht sich Kanäle und Seiten mit derselben Zielgruppe heraus, abonniert diese und aktiviert die Benachrichtigungen für neue Uploads. Sobald etwas hochgeladen wurde, schreibt man selbst ein Kommentar und antwortet auf die Kommentare der anderen Zuschauer. Oft stellen diese Rückfragen zum Video, die man leicht beantworten kann und im besten Fall schon ein Video zu diesem Thema erstellt hat und sich gut auskennt.

Zusatz: In Foren und dem Kommentarbereich anderer Videos findet man auch viele Inspirationen zu Videothemen für den eigenen Kanal. Die Fragen in Foren sind dabei besonders wertvoll, weil man davon ausgehen kann, dass es zu dieser Frage noch sehr wenig Content im Internet gibt. Ansonsten würde sie ja nicht im Forum gestellt werden. 

4.) Kooperationen mit anderen Kanälen 

Es ist sehr wahrscheinlich, dass es zum eigenen Thema noch weitere Kanäle gibt, die sich ebenfalls in der Anfangsphase befinden oder vielleicht schon etwas größer sind als der eigene. Mit solchen Kanälen kann man gut eine Kooperation starten, also zusammen zwei Videos aufnehmen, wovon jeweils eins auf beiden Kanälen gepostet wird.

Wenn die Kanäle ungefähr die gleiche Größe haben, erhalten beide Seiten ungefähr gleich viel Zuwachs vom anderen Kanal. Am besten dreht man keine voneinander unabhängigen Videos, sondern teilt ein langes Video in Part 1 & 2. Wer das ganze Video sehen will, muss also auf beiden Kanälen vorbeischauen. 

Geeignete Kanäle findet man, wenn man nach dem eigenen Thema und bestimmten Unter- oder Oberthemen sucht. Wenn man z.B. einen allgemeinen Angelkanal betreibt, kann man nach Kanälen suchen, die nur Videos über Süßwasser-Angeln oder bestimmte Fischarten machen. 

5.) Feste Formate und Routine

In den ersten Monaten ist dieser Punkt nicht so entscheidend, da man auch ausprobieren muss, welche Formate überhaupt gut ankommen. Es ist jedoch wichtig, dass die Zuschauer irgendwann wissen, was sie eigentlich auf dem Kanal erwartet. Schlussendlich ist es die Erwartung an den Content, die einen Zuschauer zum Abonnieren bewegt. Wenn auf dem Kanal beispielsweise nur Vlogs erscheinen, abonnieren die Zuschauer vorwiegend, weil sie wissen, es handelt sich um einen Vlog Kanal und sie mögen die Person. Würde der Kanal plötzlich nur noch Produkttests hochladen, würden mit Sicherheit einige Abonnenten abspringen und die Videos viel weniger Klicks erhalten.  

Am Anfang ist es wichtig, dass man mit seinen Videos die Interessen potenzieller Abonnenten bedient, also möglichst relevante Inhalte postet. Sobald man eine etwas größere Community aufgebaut hat kommen zwei neue Faktoren dazu: 

  1. Videos, die sich an die eigenen Abonnenten richten, also die Interessen der eigenen Community bedienen. Geeignete Themen ergeben sich meist direkt aus den Kommentaren, Fragen oder persönlichen Nachrichten. 
  2. Für die Monetisierung geeignete Videos. Bei diesen Videos muss man darauf achten, möglichst auf polarisierende Themen oder unangemessene Inhalte (Sprache) zu verzichten. Ab einer gewissen Abonnentenanzahl eignet sich der Kanal auch für bezahlte Kooperationen mit Unternehmen.

Die erste Kategorie, also Videos für neue Zuschauer, bleibt natürlich bestehen. Bei diesen Videos geht es besonders um viel Reichweite und Klicks, sodass der Kanal neue Abonnenten dazugewinnt. Klickstarke Formate sind z.B.

  • Vergleiche (iPhone VS. Samsung) 
  • Action (Cola und Mentos Experiment) 
  • Challenge (24h bei -10 Grad im Wald) 
  • Fragestellungen (Wie ist das wenn…)
  • Reactions auf gehypte Videos 
  • Trends und polarisierende Ereignisse

6.) YouTube Analytics nutzen und lernen

In YouTube Analytics findet man umfangreiche Daten zum Wachstum und den Kanalaktivitäten. Alle Funktionen hier zu erklären würde etwas zu lange dauern, weshalb man sich für die ausführliche Analyse am besten eine Anleitung (z.B. auf YouTube) zur Hilfe nimmt. Anhand der herausgefundenen Daten kann man seinen Kanal immer weiter optimieren, weil fast jede Interaktion mit dem Kanal in den Analytics festgehalten wird. 

Man findet z.B. Informationen über die Klickrate, also wie oft Nutzer ein Video angeklickt haben, nachdem es Ihnen vorgeschlagen wurde. Eine sehr niedrige Klickrate lässt vermuten, dass man noch an Titel und Thumbnail arbeiten sollte. Anschließend kann man diesen Punkt verbessern und nach einem Monat überprüfen, ob sich die Klickrate auch verbessert hat (in die Klickrate werden nur Aufrufe aus Impressionen gezählt). 

Ebenfalls kann man einsehen, an welchem Punkt die meisten Nutzer das Video abbrechen (durchschnittliche Wiedergabedauer), woher die Zuschauer kommen, wie alt sie sind und über welche Suchbegriffe die Videos gefunden werden. Die YouTube Analytics sind also wichtig, um mehr über die Zielgruppe und den Erfolg der eigenen Inhalte zu erfahren. 

Am besten nimmt man sich jeden Monat etwas Zeit und überprüft ausführlich die Analysen. Für möglichst effektive Arbeit kann man sich ein Excel- oder Google Drive Sheet bauen und dort monatlich die jeweiligen Daten eintragen. Das ist wichtig, um zu erkennen, ob sich die Werte wirklich in die richtige Richtung verändern. 

Mit YouTube Geld verdienen – Monetarisierung

Irgendwann mit YouTube und seiner Leidenschaft genug Geld zum Leben zu verdienen, ist wahrscheinlich der Traum der meisten YouTuber. Doch bis es wirklich so weit ist, dauert es in den meisten Fällen wirklich lange. Deswegen wäre es auch ein sehr hohes Risiko, seine Einnahmen ausschließlich von YouTube abhängig zu machen. In den meisten Fällen dauert es Jahre, bis ein monatliches Einkommen zusammenkommt, von dem man wirklich Leben kann. Viele YouTuber, sogar mit über 100.000 Abonnenten gehen neben YouTube zusätzlich arbeiten oder haben ein zusätzliches Business, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass man die Höhe der Einnahmen nie verallgemeinern kann. Es ist möglich, dass man aufgrund seines Themas eine viel höhere CPM (Auszahlungsbetrag pro tausend Klicks) bekommt oder die Möglichkeit hat, höherpreisige Produkte zu bewerben. Das Einkommen hängt also vom Thema und den individuellen Geschäftsstrategien ab. Es kann also durchaus sein, dass ein Kanal mit 50.000 Abonnenten bereits genug Einkommen zum Leben erwirtschaftet, während der Betreiber eines anderen Kanals mit 500.000 Abonnenten zusätzlich arbeiten gehen muss. 

Wichtig: Wer von den Werbeeinnahmen durch YouTube leben will, braucht eine sehr starke Community, werbefreundliche Inhalte und viele Klicks. Grundsätzlich rechnet man mit einer CPM in Höhe von 1 €. Man bräuchte also ca. 100.000 Klicks für 100 €. Wer mit YouTube schneller Geld verdienen will, sollte unbedingt die unten erwähnten zusätzlichen Geschäftsstrategien verfolgen. Hier ein originales der YouTube Werbeeinnahmen bei fast 900k Klicks: 

1.) Geld mit YouTube Werbung verdienen 

Wie oben erwähnt, lohnen sich die YouTube-Einnahmen nur, wenn man einige Klicks generiert und werbefreundliche Inhalte hochlädt. Ein Kanal, der sich mit kritischen politischen Fragen oder sich generell mit polarisierenden Meinungen beschäftigt, wird es diesbezüglich sogar noch schwerer haben. 

Für kleinere Kanäle sind YouTube-Einnahmen auch erstmal irrelevant, weil die Möglichkeit zum Werbung schalten an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Die erste Voraussetzung sind 1.000 Abonnenten, die zweite mindestens 4.000 Stunden Watchtime in den letzten 12 Monaten. Sobald beide Voraussetzungen erfüllt sind, wird man benachrichtigt und kann YouTube-Partner werden. 

Als YouTube-Partner bekommt man nach und nach zusätzliche Tools und Optionen, je mehr Abonnenten der Kanal hat. Wichtig ist, dass man nicht automatisch Partner wird, wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind, sondern sich erst dann bewerben kann. Nach der Bewerbung prüft ein Mitarbeiter, ob der Kanal den Voraussetzungen entspricht (kritische Themen, Nacktheit, unangemessene Inhalte) und schaltet dementsprechend die neuen Funktionen frei oder nicht. Falls nicht, kann man sich nach 30 Tagen wieder bewerben. 

Die CPM, also die Einnahmen pro tausend Klicks, variieren je nach Thema des Kanals und anderen kleineren Faktoren. Im Verhältnis zu anderen Ländern, hat man in Deutschland eine recht hohe CPM, da die Kaufkraft insgesamt stark ist. 

Es lässt sich aber auch grob im Vorfeld herausfinden, in welchen Themenbereichen eine eher hohe oder niedrige CPM existiert. Dafür spielt eine Rolle, wie groß das Angebot zum entsprechenden Thema auf YouTube ist, also auf wie viele Kanäle und Videos die relevanten Werbeanzeigen aufgeteilt werden. Je mehr dort vorhanden sind, desto weniger müssen Werbetreibende zahlen, da sie nicht um eine geringe Anzahl Kanäle konkurrieren (solche Bereiche sind z.B. Gaming, News oder Musik). 

Es lässt sich aber auch grob im Vorfeld herausfinden, in welchen Bereichen eine eher hohe oder niedrige CPM existiert. Dafür spielt eine Rolle, wie groß das Angebot zum entsprechenden Thema auf YouTube ist, also auf wie viele Kanäle und Videos die relevanten Werbeanzeigen aufgeteilt werden. Je mehr dort vorhanden sind, desto weniger müssen Werbetreibende zahlen, da sie nicht um eine geringe Anzahl Kanäle konkurrieren (solche Bereiche sind z.B. Gaming, News oder Musik). 

Es spielen aber noch einige andere Faktoren eine Rolle, z.B. das Angebot des Werbetreibenden, die Anzahl der Werbetreibenden, die Relevanz des Videos und vieles mehr. Die mögliche CPM sollte bei der Themenfindung des Kanals erstmal überhaupt keine Rolle spielen. 

2.) Affiliate-Marketing und Produktempfehlungen

Unter Affiliate-Marketing versteht man sogenanntes Empfehlungsmarketing. Das bedeutet, man empfiehlt ein Produkt einer bestimmten Zielgruppe und wird für jeden dadurch entstandenen Kauf vom Hersteller oder Verkäufer des empfohlenen Produktes bezahlt. 

Heutzutage funktioniert das vollautomatisiert und viele große Marktplätze (z.B Amazon) bieten diese Möglichkeit an. Das Vorgehen ist ziemlich einfach, man meldet sich als Affiliate-Partner in einem Affiliate-Netzwerk an, z.B. dem Amazon-PartnerNet und kann anschließend zu jedem verfügbaren Produkt einen individuellen Affiliate-Link erstellen. Dieser kann dann unter den Videos gepostet werden und man erhält eine Provision von bis zu 11 % für jedes über diesen Link verkaufte Produkt.  

Wie man das Amazon-PartnerNet konkret als Influencer nutzen kann, wird in folgendem Artikel ausführlich erklärt: Amazon Partnerprogramm 

Am besten funktioniert Affiliate-Marketing, wenn man wirklich themenrelevante Produkte bewirbt, die man bestenfalls selbst in Verwendung hat oder im Video erwähnt. Besonders gut funktionieren Produkttests, in denen ausschließlich ein Amazon-Produkt getestet wird. Es gibt eigentlich zu jedem Thema sehr viele Produkte, die hohes Klick-Potenzial haben und viele Zuschauer anziehen. Das verdeutlichen folgende Videos: 

Wichtig: Sobald man beginnt, Affiliate-Marketing zu betreiben oder anderweitig Geld mit dem YouTube-Kanal zu verdienen, muss in Deutschland ein Gewerbe angemeldet werden. Das ist überhaupt nicht kompliziert und nach einem kurzen Termin beim Gewerbeamt erledigt. Wie man sein Gewerbe anschließend dem Finanzamt meldet, wird in diesem Artikel erklärt: Eigenes Unternehmen gründen

3.) Bezahlte Kooperationen eingehen

Die Haupteinnahmequelle der meisten erfolgreichen YouTuber sind bezahlte Kooperationen mit anderen Unternehmen. Das bedeutet, man wird dafür bezahlt, ein bestimmtes Produkt vorzustellen oder im Video zu erwähnen. Solche Videos erkennt man immer daran, dass sich irgendwo ein Hinweis mit “unterstützt durch Produktplatzierung” oder “Werbung” befindet. Auch bei Kooperationen gilt, je mehr Abonnenten der Kanal hat, desto höher die Bezahlung für Produktplatzierungen. 

Wenn der Kanal erstmal genug Reichweite hat, dass eine Kooperation für Firmen interessant wäre, melden sich die Unternehmen in den meisten Fällen selbst. Als kleiner Kanal kann man versuchen, sich bei kleinen Unternehmen oder Start-ups zu bewerben, um deren Produkte zu testen. Die Bezahlung wird dann in der Regel in Form von kostenlosen Artikeln oder Gutscheinen erfolgen, da die Reichweite des Kanals noch klein ist. 

4.) Merch und Fanartikel anbieten

Eine weitere Möglichkeit, die von sehr vielen bekannten YouTubern erfolgreich angewendet wird, ist der Verkauf von Fanartikeln, wie z.B. T-Shirts, Hoodies oder Handyhüllen. Hierfür gibt es viele Anbieter, die sogenannte Print on Demand Dienste betreiben. Das bedeutet, man selbst muss nichts weiter tun, als das T-Shirt bzw. den Merch-Artikel zu designen und anschließend in einem vorgefertigten Online-Shop zu posten. Sobald eine Bestellung eintrifft, wird das entsprechende Design auf den bestellten Artikel gedruckt und vom Print on Demand Anbieter versendet. 

Der YouTuber hat also nichts mit Wareneinkauf oder Logistik zu tun und kann somit nebenbei automatisiert Geld verdienen. Da die Provisionen auf jeden Verkauf nicht sehr hoch sind (wenige Euro), müssen im Monat schon einige Bestellungen zusammenkommen, um einen relevanten Betrag zu erzielen. 

Der Verkauf von Print on Demand Artikeln ist jedoch nicht nur für Personen mit Reichweite auf YouTube relevant, sondern auch für jeden, der sich nebenbei etwas dazuverdienen will. In dem Fall würde man keinen Kanal bezogenen Fan-Content erstellen, sondern qualitative Designs zu bestimmten Themen. Wie man sich mit dem Verkauf von Merch über Amazon eine profitable Einnahmequelle aufbauen kann, wird in diesem Artikel erklärt: Merch by Amazon

5.) Reichweite und weitere Möglichkeiten

Alle Möglichkeiten aufzuzählen, mit denen man ausgehend von YouTube Geld verdienen könnte, wäre unmöglich. Wenn man sich erstmal Bekanntheit aufgebaut hat, gibt es tausende Optionen, diese Reichweite in Einkommen umzuwandeln. Man kann eigene Produkte auf den Markt bringen, auf Twitch streamen, Kurse anbieten, Cafés eröffnen etc. Die unternehmerische Welt steht einem sozusagen offen. Was alles möglich ist, machen viele erfolgreiche Influencer bereits vor: 

  • Benjamin Jaworskyj: Verkauft Videokurse, Workshops uvm. 
  • Laserluca: Hat seine eigene Pizza in die Supermärkte gebracht.
  • Bibis Beauty Palace: Eigene Kosmetikmarke und Podcast.
  • Shirin David: Macht erfolgreich Musik in Deutschland.

All diese YouTuber haben damals als kleine Video-Creator angefangen und sich über Jahre zu den erfolgreichsten Influencern in ihrem Thema hochgearbeitet. Ohne die Leidenschaft an der Videoproduktion wäre das wahrscheinlich nie möglich gewesen. YouTube zu betreiben, um berühmt zu werden bzw. Geld zu verdienen, ist definitiv der falsche Ansatz. Wer über das Internet Geld verdienen möchte, hat genug andere Möglichkeiten, die weniger Zeit beanspruchen und deutlich höhere Umsätze bringen. 

Wichtig: Wenn man ein Unternehmen gründet oder gegründet hat, kann YouTube natürlich als Marketinginstrument benutzt werden. Die Intension ist hier zwar kommerziell, aber die Umsetzung eine ganz andere. Die Kanäle Kanzlei WBS oder Gerne Gesund veranschaulichen ziemlich gut, wie sich YouTube als Marketingmaßnahme verwenden lässt und wie man als Unternehmen, Kunden zu echten Fans macht. 

Geld verdienen im Internet – Alternativen

Für alle, die jetzt gemerkt haben, dass Youtube vielleicht nicht der richtige Weg ist und sie schneller Geld im Internet verdienen wollen, werden in diesem Abschnitt zwei der chancenreichsten Geschäftsmodelle vorgestellt, die sich mit wenig Startkapital in den nächsten drei Monaten umsetzen lassen.

1) Amazon FBA – Produkte auf Amazon verkaufen

Amazon FBA

Vermutlich hat jeder schon einmal etwas auf Amazon bestellt oder ist mit Amazon in Berührung kommen. Neben dem umfangreichen Angebot für Kunden, bietet Amazon aber auch viele Möglichkeiten für Unternehmer, wie z.B. die schon erwähnten Möglichkeiten Amazon Merch und das Partner-Net. 

Das vielversprechendste Angebot ist jedoch Amazon FBA. Das bedeutet, dass man ein eigenes Produkt auf Amazon anbietet, bei Amazon lagert und von Amazon verschicken lässt. Was viele nicht wissen, ein Großteil der auf Amazon angebotenen Produkte werden von Drittanbietern über das FBA-Programm verkauft. Amazon selbst verdient dabei nur an den anfallenden Gebühren und den Werbeeinnahmen. 

Amazon FBA ist aber nicht nur ein geeigneter Vertriebsweg für bestehende Unternehmen, sondern auch eine Möglichkeit für alle, die mit wenig Startkapital ein erfolgreiches Business starten möchten. Denn Amazon ist es egal, wie viele Produkte das jeweilige Unternehmen anbietet. Das wichtigste ist, dass sich das Produkt gut verkauft und der Partner vertrauenswürdig ist. 

Das Ziel hinter dem Geschäftsmodell Handel über Amazon ist, mithilfe eines Tools geeignete Produktnischen zu finden und in diesem Bereich bessere Produkte zu entwickeln. Diese kann man meist relativ günstig in China oder Europa herstellen lassen, nach Deutschland importieren und auf Amazon anbieten. 

Mit dieser Möglichkeit sind schon viele erfolgreiche Unternehmen gegründet worden, allen voran die Marke ANKER, die mittlerweile Jahresumsätze im neunstelligen Bereich macht. Eine der erfolgreichsten deutschen Marken ist SNOCKS, die damals mit dem Verkauf von Socken auf Amazon begonnen haben. 

Welches Potenzial in Amazon FBA steckt, steht in diesem Erfahrungsbericht: Amazon FBA Erfahrungen: Die ersten 10.000 € Gewinn im Monat 

2) Dienstleistungen anbieten als Freelancer

Eigenes Business starten

Jeder hat bestimmte Fähigkeiten, sei es aufgrund eines Hobbys oder dem Beruf, die anderen Menschen von Nutzen sein könnten. Vielleicht spielt man besonders gut Klavier, kennt sich mit Videoschnitt aus oder schreibt starke Texte. In den meisten Fällen lassen sich einzelne Fähigkeiten als Dienstleistung verkaufen, die andere Unternehmen bestellen können.

Das Besondere als Freelancer ist, dass sich die Fähigkeiten oft mit den eigenen Hobbys oder Interessen decken bzw. sogar daraus entstehen. Hier ist parallel ein Start mit YouTube möglich, der sowohl den kommerziellen, als auch den leidenschaftlichen Bereich erfüllt. So gibt es z.B. viele Fotografen auf YouTube, die Videos über professionelle Fotografie erstellen und somit gleichzeitig neue Kundenaufträge gewinnen. 

Ein reines Dienstleistungsbusiness als einzelne Person ist irgendwann nicht mehr skalierbar, da man selbst nur ein begrenztes Zeitpensum hat, um Kundenaufträge zu bearbeiten. Wenn man sich jedoch parallel dazu einen YouTube-Kanal aufbaut und die daraus entstehende Reichweite für andere unternehmerische Zwecke nutzt (z.B. den Verkauf von Videokursen), lässt sich auch aus einem Freelance-Verhältnis ein skalierbares erfolgreiches Business aufbauen. 

Welche anderen Möglichkeiten es gibt, mit seinen Fähigkeiten von zu Hause aus Geld zu verdienen, erklärt dieser Artikel: 18 Möglichkeiten Geld zu verdienen

Fazit – Mit Youtube Geld verdienen

Man kann es drehen und wenden wie man will. Um mit YouTube ein stabiles Nebeneinkommen aufzubauen oder sogar ganz davon zu leben, braucht man in den meisten Fällen ein wirklich starkes Durchhaltevermögen und vor allem eine große Reichweite. Das ist natürlich kein Ding der Unmöglichkeit, aber mit sehr viel Arbeit, Zeit und auch Glück verbunden. 

Bis zu den ersten hundert Abonnenten kann schon mal mehr als ein halbes oder ganzes Jahr vergehen und bis zu den 1.000 Abonnenten nochmal etwas länger. Danach geht es natürlich immer schneller und der Kanal wächst exponentiell. Wenn man aber nicht über den gesamten Zeitraum am Ball bleibt, kann ein wachsender Kanal schnell stagnieren und Zuschauer verlieren. 

Natürlich sieht man immer wieder, was mit YouTube möglich ist und welches Traumleben sich erfolgreiche YouTuber erschaffen haben. Blickt man aber hinter die Kulissen, entpuppt sich YouTube als knallhartes Business, in welchem man nur selten ein gleichbleibendes Einkommen erwirtschaftet. 

Schon ein nicht erfolgreicher YouTube-Kanal bedeutet sehr viel Arbeit. Ein erfolgreicher YouTube-Kanal bedeutet noch mehr Arbeit und öffentliche Bekanntheit ist ebenfalls ein Stressfaktor, mit dem viele nicht klarkommen. Solch ein Vorhaben ausschließlich aufgrund finanzieller Faktoren realisieren zu wollen, ist so gut wie unmöglich und sehr zermürbend. 

Wer sich ein Nebeneinkommen aufbauen, oder selbstständig werden möchte findet genug andere Möglichkeiten, Geld über das Internet zu verdienen. Ein YouTube-Kanal sollte als Hobby oder Marketingmaßnahme leidenschaftlich betrieben werden und nebenbei (ergänzend) zu einer Haupteinkommensquelle laufen.


FAQ – Häufige gestellte Fragen


• Wie kann man mit Youtube Geld verdienen?

Die einzige Möglichkeit direkt über YouTube Geld zu verdienen, sind Werbeanzeigen, die vor den eigenen Videos geschaltet werden. Weitere Möglichkeiten, die sich mit Reichweite durch YouTube umsetzen lassen sind, Affiliate-Marketing, Kooperationen oder Verlinkungen zu eigenen Online-Angeboten.

• Lohnt es sich über Youtube Geld zu verdienen?

Der Verdienst über YouTube hängt stark vom Thema und der Reichweite des YouTube-Kanals ab. In den ersten 1 – 3 Jahren wird die investierte Arbeitszeit vermutlich in keinem lohnenswerten Verhältnis zu den Einnahmen stehen. YouTube-Monetarisierung ist erst ab 1.000 Abonnenten möglich und auch für weitere Möglichkeiten fehlt die Reichweite, um damit viel Geld zu verdienen.

• Wie viel Geld kann man über Youtube verdienen?

Die Einnahmen durch Werbeanzeigen (CPM) belaufen sich ca. auf ca. 1 € pro 1.000 Klicks. Der tatsächliche Wert hängt aber stark vom Kanalthema und den Inhalten ab. Je mehr Reichweite man generiert, desto mehr Einnahmequellen erschließen sich, weshalb das Einkommen als YouTuber theoretisch nicht gedeckelt ist.

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