Erfolgreich Ziele setzen! So erreichst du sie wirklich…

ZUSAMMENFASSUNG

In diesem Video geht es darum, wie du dir richtige Ziele setzt! Das Thema

Hast du klar definierte Ziele und deine Erfolgsgeschichte richtig durchgeplant? Weißt du, wo du am Ende dieses Jahres stehen wirst? 

In diesem Artikel geht es um das 1×1 des Unternehmertums. Früher habe ich mich selber mit Ziele definieren sehr schwer getan und wusste nicht, ob ich lieber jährliche, monatliche oder welche Art von Zielen überhaupt setzen sollte. Damit dir diese Blockade erspart bleibt, gebe ich dir heute mein erprobtes Framework mit an die Hand, was ich die letzten 4 Jahre bereits genutzt habe. Nicht nur ich alleine, sondern meine gesamte Company nutzt inzwischen dieses Modell, weswegen die folgenden Inhalte sowohl für Beginner als auch fortgeschrittene Unternehmer gelten. 

Eine goldene Regel möchte ich dir vorweg schon einmal sagen: Du kannst dir das Leben enorm verkomplizieren und zig verschiedene Methoden anwenden. Doch am Ende gilt, wie auch in allen anderen Lebensbereichen: Less is more. Wenn du auch beim Ziele setzen Simplicity anwendest, dann wird es dir am Ende viel leichter fallen und das Erreichen der gesteckten Meilensteine wird auch eher zur Realität werden. 

Video-Highlights:

  • 01:21 – Unterteilung der Ziele in 3 Stufen
  • 04:20 – Passe deine Ziele regelmäßig an – nichts ist in Stein gemeißelt
  • 05:00 – Richtig Ziele setzen
  • 08:10 – Objective Key Results
  • 14:28 – OKRs in Kombination mit dem 3-Stufen-Modell

Mit dem 3-Stufen-Modell richtig Ziele setzen

Ich arbeite immer mit dem sogenannten 3-Stufen-Modell und unterteile meine Ziele in 5-Jahres-, 1-Jahres- und schließlich Quartalsziele. Du fängst hier oben, bei den 5-Jahreszielen an, denn wir benötigen eine genaue Richtung, in die deine Reise gehen soll. Eine Art Polarstern, der dich auf deinem Weg begleitet und dir die richtige Richtung angibt. Danach folgen die 1-Jahresziele, die dann wiederum in Quartalsziele runtergebrochen werden, um so das 1 Jahresziel zu erreichen. Wenn dies erreicht ist, bist du deiner höheren Vision, deinem 5-Jahresziel schon um einiges näher gekommen. 

Hierbei solltest du einen typischen Fehler vermeiden, den viele Unternehmer zu Beginn begehen: Setze dir als 5-Jahresziele keine “Umsatzziele, sondern eine richtige Mission. Was willst du wirklich erreichen? Wofür brennst du und bei welchen Vorstellungen geht dir richtig das Herz auf? Was willst du in deinem Leben wirklich erreichen – egal, ob du gestern oder schon vor 5 Jahren angefangen hast? 

Wie du diese Mission richtig setzt und Klarheit in diesem Punkt bekommst, gehört zu einem komplett anderen Thema, das wir hier heute nicht mit aufgreifen können. Schaue dir dennoch die Visionen der größten Unternehmen einmal an: Welche Visionen verfolgen Nike, Google, Apple oder auch Amazon? Das sollte dir als erste Orientierungshilfe dienen und von dort aus kannst du dir deine Mission setzen. Eine fortgeschrittene Abstufung wäre hiervon ein klares Bild von deinem Ich in 10-20 Jahren vor Augen zu haben. Das wäre aber wirklich nur für diejenigen, die bereits sehr deutlich ihre Vision kennen. 


Nichts im Leben ist in Stein gemeißelt – passe deine Ziele regelmäßig an 

Im Übrigen ist deine Mission auch nicht in Stein gemeißelt, du kannst sie jederzeit anpassen und deine Reise erfolgt sicherlich nicht in einer geraden Linie. Genauso, wie du deine Mission anpassen kannst, solltest du auch deine Ziele immer anpassen. Denn wie man so schön sagt: Mit deinem Business kannst du nur 6 Monate im Voraus planen, denn alles darüber hinaus, ist zu konkret. Die Business Welt verläuft sehr dynamisch und bei länger voraus geplanten Zielen schießt man häufig darüber oder darunter. 

Übrigens gibt es auch dazu ein passendes Zitat:

“Wir Menschen unterschätzen, was wir in 5 Jahren erreichen können und überschätzen, was wir in einem Jahr erreichen werden.”

Das ist mir selber auch schon häufig passiert ehe ich mit den Jahren gelernt habe, mich und meine Projekte besser einschätzen zu können. Viele denken, dass 1 Jahr verdammt viel Zeit ist, doch am Ende haut es meistens eh nicht hin und die Zeit wird sehr knapp. Vor einiger Zeit habe ich übrigens mein altes Notizbuch wiedergefunden und da stand ein Ziel von “monatlich 500 € passiv Geld verdienen” drin. Wir wissen alle, dass das ein viel zu niedrig gestecktes Ziel ist und ich zu diesem Zeitpunkt dieses Ziel mehr als geknackt habe. 

Der Trick dabei ist also, den Sweet Spot zwischen ambitionierten, unrealistischen und zu niedrig gesteckten Zielen zu finden. Du willst auch nicht demotiviert enden, wenn du deine Ziele andauernd verfehlst, weil sie zu hoch gesteckt sind. Inzwischen kann ich mich hier sehr gut einschätzen und wenn ich mir Ziele vornehme, dann setze ich meist noch 25 % drauf – zumindest bei dem Jahresziel. Wenn ich mein 5-Jahresziel festlege, dann verdopple ich das Ganze, denn wir haben ja gelernt, dass wir Menschen uns unterschätzen, wenn es um das 5-Jahresziel geht. 

An dieser Stelle möchte ich noch einen falschen Glaubenssatz aufheben, denn viele Unternehmer denken, dass sie ihre Ziele immer von Januar bis Dezember setzen müssen. Wenn du nun im August anfängst, dann kannst du es natürlich auch bereits zu diesem Zeitpunkt machen und nicht erst bis Januar warten. Das wären viele verschenkte Monate. Wenn du also mitten im Jahr anfängst, dann gelten deine Jahresziele eben nur bis Dezember des aktuellen Jahres. Der Grund, warum viele wirklich die Neujahrsmotivation mitnehmen und im Januar anfangen, liegt lediglich in der besseren Übersichtlichkeit. So lässt sich alles einheitlicher analysieren und du kannst gleichzeitig die Quartalsziele besser nutzen. Scheu dich nicht davor, deine Ziele auch Mitte des Jahres zu setzen. 


Objective Key Results und wie sie dir zur direkten Umsetzung verhelfen

Ein weiterer Fehler, den viele Unternehmer beim Ziele setzen begehen, ist die Art der definierten Fehler. In vielen Büchern wird gesagt, dass die Ziele klar definiert sein sollten und ein Datum haben sollten, bis wann du sie erreicht haben willst. Aber das hilft dir überhaupt nicht bei der praktischen Umsetzung. Wie sollst du denn nun von den gesteckten Zielen wissen, was du heute, morgen und die übernächste Woche erledigen sollst? 

An dieser Stelle kommen die OKRs ins Spiel: Objective Key Results, die deine Ziele praktisch anwendbar machen. Key Results kennen die meisten schon von den KPIs, den Key Performance Indicators und Objective steht in diesem Fall für dein gestecktes Ziel. Nehmen wir einmal folgendes Beispiel:

Du willst als Ziel (Objective) 1.500.000 € Umsatz machen. Dann würdest du dir zu diesem Ziel 2-4 Key Performance Indicators suchen, die du praktisch umsetzen kannst und an denen du Monat für Monat arbeiten kannst. 

Wichtig ist hierbei, dass du dein Ziel mit Ja oder Nein deutlich beantworten kannst. Sonst musst du es nochmal neu machen. Am Anfang hatte ich persönlich große Probleme damit und brauchte teilweise eine halbe Stunde, bis ich ein wirklich präzise formuliertes Ziel aufs Papier bringen konnte. Hier will ich dir einige Formulierungshilfen mit an die Hand geben:

  • 5 neue Produkte mit einem monatlichen Gewinn von … bis zum …. launchen
  • 3 neue Mitarbeiter in den Bereichen Marketing, Finances bis zum … gefunden haben und mit dem Onboarding-Prozess bis zum … fertig sein.

Besonders im zweiten Beispiel wird deutlich, dass das Ziel sehr konkret formuliert sein muss, denn neue Mitarbeiter sind natürlich nicht von Anfang an 100 % einsetzbar, sondern benötigen eine gewisse Einarbeitungszeit, ehe sie richtig Vollgas geben können. Dieses Beispiel gleicht auch eher einem KPI als einem Quartalsziel, denn der Abschnitt mit dem Onboarding-Prozess konkretisiert das Ganze enorm. Wenn du noch spezifischer sein willst, dann kannst du für dich festlegen, woran du eigentlich misst, dass eine Person erfolgreich arbeitet. Was genau steckt dahinter? 

Wie so oft sind auch beim Ziele setzen Zahlen deine besten Freunde. Du wirst mit ihrer Hilfe dein gesamtes Leben und auch Business messen und kontrollieren können. Du weißt sofort, habe ich meine Ziele erreicht oder nicht? Woher weißt du es? Weil du sie mit Ja oder Nein beantworten kannst. Stelle dir ein Umsatzziel wie eine Bogenscheibe vor und du willst die schwarze Mitte treffen. Deine praktische Umsetzung zielt also ganz genau auf das Erreichen der Mitte an.

ziele richtig setzen 3 stufen modell

Das 3-Stufen-Modell in Kombination mit OKRs

Wenn wir nun das 3-Stufen-Modell mit OKRs in Verbindung setzen, wird das Ziele setzen richtig einfach und wir erhalten ein simples, aber effektives Framework an die Hand. Du fragst dich vielleicht, warum wir uns keine Monatsziele setzen? Ein Monat ist viel zu kurz, um etwas Bemerkenswertes zu schaffen. Denn egal in welchem Business, ob jetzt beispielsweise im E-Commerce, dauern gewisse Phasen, wie die Produktentwicklung, gerne mal 3-6 Monate. Im Softwarebereich kann es sogar mal 6-12 Monate dauern, ehe ein neues Produkt gelauncht werden kann. 

Von daher sind Monatsziele in unserem Fall eher hinderlich. Wenn jemand ein Produkt innerhalb eines Monats launcht, dann kann da keine gute Qualität hinterstecken. Wie wir alle wissen, bringt letztlich nur der langfristige Ansatz wahren Erfolg und dafür brauchen wir Zeit, um die Steine nach vorne zu rollen. 

Übrigens kannst du das hier erklärte Framework auch gut mit deinen Mitarbeitern zusammen anwenden. Denn allgemein sollte jeder in einem Unternehmen der gleichen Vision folgen und die gleichen Ziele vor Augen haben, sonst entsteht am Ende nur Chaos und keins der gesteckten Ziele wird erreicht. Der Geschäftsführer sollte zuerst 3 OKRs setzen, dann setzt wieder jeder Mitarbeiter bzw. jedes Team seine 3 OKRs und legt für deinen Teilbereich fest, wie dieser dazu beitragen kann, die übergeordneten OKRs des Unternehmens zu erreichen. Anschließend wird alles auf einem Dokument geteilt, sodass jeder auch Zugriff und Einblick darauf hat. 


Deine Learnings: So setzt du richtig Ziele

Halte das Ziele setzen immer simpel, aber unterschätze es auf gar keinen Fall. Nur wer seinen Erfolg plant, wird am Ende auch dort rauskommen. Setze dir immer eine übergeordnete Vision als 5-Jahresziel und brich dann die einzelne Actionsteps auf 1-Jahres- und Quartalsziele runter. 

Erst im Zusammenhang mit OKRs werden deine gesteckten Ziele praktikabel und du kannst dir ganz genaue Umsetzungsschritte vornehmen, damit du am Ende auch wirklich an dein Ziel kommst. 

An dieser Stelle habe ich noch eine Buchempfehlung für dich: Measure what matters. Dieses Buch erklärt das Konzept der OKRs, das eigentlich aus dem Silicon Valley kommt und von Google erstmals richtig populär gemacht wurde, sehr gut. Allgemein wird das hier erklärte Framework auch heute noch sehr häufig genutzt, denn es ist simpel, sehr skalierbar und optimierbar. 

Beste Grüße und viel Erfolg,
Lukas Mankow

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