Ein passives Einkommen mit Amazon FBA aufbauen?

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Ein passives Einkommen mit Amazon FBA aufbauen?

Wie passiv ist Amazon FBA? Kann man alles einfach outsourcen?

„Passives Einkommen“ ist das wovon vermutlich jeder träumt. Ob das mit Amazon FBA möglich ist oder nicht versuche ich heute mal zusammen mit dir rauszufinden, denn ich denke bei diesem Thema existieren einige Mythen.

Am besten gehen wir die einzelnen Schritte einmal durch und schauen inwiefern man daran aktiv beteiligt sein muss:

Produktfindung:
Produktfindung ist und bleibt Chefsache. Das Produktportfolio ist ganz entscheidend für die Entwicklung des Unternehmens und deshalb gehe ich nicht davon aus, dass du das aus der Hand geben möchtest. Man könnte sich zwar jemanden anstellen der das übernimmt, ob du diese Verantwortung aber wirklich abgeben möchtest bezweifle ich.

Herstellersuche:
Dafür gibt es Sourcing-Agenten oder Agenturen. Diese haben häufig bessere Kontakte und eine bessere Verhandlungsposition. Es ist also sogar durchaus sinnvoll diesen Part abzugeben, wenn auch schwer jemand geeigneten zu finden!

Qualitätskontrolle:

Auch hier macht es Sinn das Ganze nicht im eigenen Wohnzimmer zu machen, sondern bereits vor Versand im Herstellungsland. Eine gut gebriefte Inspection-Company kann das mit Sicherheit genauso gut wie du. Also: Problemlos abzugeben!

Import:
Ist man erstmal ein eingespieltes Team mit seinem Logistiker ist auch das kein Problem. Einige Logistiker beherrschen auch die Amazon-Anliefervoraussetzungen, wodurch die Ware lückenlos vom Hersteller ins FBA-Lager gelangt.

Vermarktung:
Produktfotos kann und sollte man jemanden machen lassen, der ein wirklicher Experte ist. Gleiches gilt auch für Verkaufstexte: Das kannst du sehr einfach outsourcen. Schwieriger wird´s schon bei der Optimierung laufender PPC-Kampagnen, da sollte man alle paar Wochen mal höchstpersönlich reinschauen.

Kundenservice:
Eines der ersten Dinge, die du abgeben solltest! Es gibt viele Personen die das sehr kostengünstig machen und es verschafft dir einfach viel mehr Zeit.

Zusammenfassend: Klingt ganz gut oder? Bis auf die Produktrecherche kann man alles abgeben!

Aber wer brieft den Sourcing-Agent, die Quality-Inspection, den Logistiker, den Fotografen oder den Werbetexter? Wer sagt dem Hersteller wann nachproduziert werden muss, wer reicht dem Steuerberater die Belege ein?

Die tatsächliche Umsetzung abzugeben ist möglich, aber die Leute gut auf Ihre Aufgaben vorzubereiten liegt allein bei dir. Wer weiter wachsen will und ständig neue Produkte hinzunimmt ist ohnehin viel beschäftigt:

Neue Produkte zu finden und kreativ zu verbessern ist zeitintensiver als man denkt. Bestehende Produkte am Laufen zu halten ist hingegen schon mit weniger Aufwand zu bewältigen, allerdings weit entfernt von „garnichts tun“.

Fazit:
Es gibt zwei unterschiedliche Auffassungen von passivem Einkommen. Die erste ist, dass man Geld verdienen kann ohne in diesem Moment aktiv zu arbeiten. Das ist definitiv möglich! Kunden kaufen deine bei Amazon gelisteten Produkte auch wenn du gerade schläfst oder unter der Dusche stehst.

Die zweite Auffassung ist, dass man keinen Finger rühren braucht und das Geld dennoch in einem oder in 10 Jahren genauso hereinkommt. Das ist mit Amazon definitiv nicht möglich! Selbst wenn du dir für alles Mitarbeiter suchst musst du dennoch diese Mitarbeiter anweisen und so die Entwicklung des Unternehmens aktiv lenken.

Generell muss man dazu sagen, dass es kein „Geschäftsmodell" gibt, bei welchen man ohne etwas zutun Geld verdient! Es stecken harte Arbeit und lange Nächte dahinter:)

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